Illustration: Gudy Steinmill-Hommel
Das Buch „BMW. Die Neue Klasse: Elektrisch. Digital. Wegweisend.“ bietet einen spannenden Einblick in die Entwicklung der Marke und zeigt, wohin die Reise in den kommenden Jahren gehen soll. Besonders gelungen finde ich die Kombination aus hochwertigen Bildern, interessanten Hintergrundinformationen und verständlich geschriebenen Texten.
Man merkt schnell, dass es hier nicht nur um neue Fahrzeuge geht, sondern auch um die Frage, wie sich Mobilität verändert. Die Themen Elektromobilität, Digitalisierung und Nachhaltigkeit werden anschaulich aufgegriffen. Gerade die Einblicke in die Entwicklung der Neuen Klasse machen das Buch interessant, weil man mehr über die Ideen und Überlegungen hinter den neuen Modellen erfährt.
Auch die Verbindung zwischen der langen Geschichte von BMW und den zukünftigen Technologien ist gut gelungen. Die Interviews und zusätzlichen Informationen geben dem Buch eine persönliche Note und sorgen dafür, dass es nicht wie ein reiner Bildband wirkt. Die großformatigen Aufnahmen kommen besonders gut zur Geltung und machen das Durchblättern zu einem echten Vergnügen.
Für BMW-Fans ist dieses Buch natürlich besonders interessant. Aber auch Leser, die sich allgemein für Automobildesign, technische Innovationen und die Zukunft der Elektromobilität begeistern, können hier einiges entdecken. Als hochwertiges Buch für den eigenen Wohnbereich oder als Geschenk für Autoenthusiasten macht es ebenfalls einen sehr guten Eindruck.
Insgesamt ein abwechslungsreicher und optisch ansprechender Band, der Vergangenheit und Zukunft von BMW miteinander verbindet. Wer sich für die Neue Klasse und die Entwicklung der Marke interessiert, dürfte an diesem Buch viel Freude haben. Das Buch ist im Hirmer Verlag erschienen – auch über Amazon zu bestellen
Illustration: Gudy Steinmill-Hommel
Nicht jede Familie funktioniert nach den üblichen Vorstellungen vom Alltag. Wenn ADHS, Autismus oder psychische Erkrankungen eine Rolle spielen, können schon scheinbar einfache Situationen zur Herausforderung werden. Das Buch „Wir passen auf uns auf“ widmet sich genau diesen Erfahrungen und zeigt, wie unterschiedlich Familien ihren Alltag erleben.
Besonders gelungen ist, dass die Autorinnen nicht nur über Neurodivergenz schreiben, sondern auch die Perspektiven betroffener Menschen einbeziehen. Themen wie Reizüberflutung, emotionale Belastungen und das Verbergen der eigenen Bedürfnisse werden verständlich und lebensnah aufgegriffen. Dabei geht es nicht darum, Menschen in eine bestimmte Richtung zu verändern, sondern ihre Eigenheiten ernst zu nehmen und passende Wege für ein gutes Miteinander zu finden.
Das Buch bleibt nicht bei der Beschreibung von Schwierigkeiten stehen. Praktische Tipps, Übungen und Impulsfragen bieten Anregungen, die sich im Familienleben umsetzen lassen. Auch die ergänzenden Interviews und Beiträge sorgen für unterschiedliche Sichtweisen und machen deutlich, wie wichtig Verständnis und Offenheit sind.
„Wir passen auf uns auf“ ist ein einfühlsamer und hilfreicher Begleiter für Familien, die sich im Alltag oft unverstanden fühlen. Es regt dazu an, eigene Erwartungen zu hinterfragen und mehr Rücksicht auf individuelle Bedürfnisse zu nehmen. Ein lesenswertes Buch, das Mut macht und zeigt, dass ein verständnisvoller Umgang miteinander viel bewirken kann. Das Buch ist im Klartext – Verlag erschienen, auch über Amazon zu bestellen.
Illustration: Gudy Steinmill-Hommel
#derbankbart ist für mich vor allem eine Geschichte über einen beruflichen Neuanfang. Jürgen Schmitt erzählt offen von seiner Zeit als Börsenhändler, von Stress, Krisen und den Veränderungen, die sein Berufsleben geprägt haben. Gerade die persönlichen Einblicke machen das Buch interessant, weil es nicht nur um Börse und Finanzen geht.
Gut gefallen hat mir, dass Schmitt dabei nicht versucht, seine Geschichte unnötig glattzubügeln. Der Ton ist direkt, manchmal selbstironisch und an einigen Stellen durchaus humorvoll. Dadurch liest sich das Buch angenehm und eher wie ein persönlicher Erfahrungsbericht als wie ein klassischer Ratgeber.
Interessant fand ich auch den zweiten Teil, in dem es um LinkedIn, Personal Branding und Kommunikation geht. Die Verbindung zwischen Finanzwelt und Social Media wirkt zunächst vielleicht ungewöhnlich, passt aber gut zu Schmitts eigener Entwicklung. Besonders der Gedanke, dass gute Kommunikation nicht kompliziert sein muss, bleibt hängen. weiterlesen »
Illustration: Gudy Steinmill-Hommel
Es gibt Bücher über Autos, die informieren wollen, und es gibt Bücher, bei denen man schon beim ersten Durchblättern merkt, dass es um etwas anderes geht. *Vintage Cars* von Ken Gross gehört eindeutig zur zweiten Kategorie. Der großformatige Band aus dem Hause Assouline ist eine Hommage an die Ära, in der Automobile noch unverwechselbare Formen hatten und jedes Detail eine eigene Geschichte zu erzählen schien.
Schon das Cover mit dem Maserati Tipo 61 macht neugierig. Im Inneren setzt sich dieser Eindruck fort. Die Fotografien von Laziz Hamani zeigen die Fahrzeuge nicht einfach nur als historische Objekte, sondern setzen ihre Linien, Lackierungen, Innenräume und zahlreichen Details eindrucksvoll in Szene. Gerade bei den Aufnahmen der Karosserien wird deutlich, wie nah sich Automobilbau und Kunst manchmal kommen können.
Ken Gross führt kenntnisreich durch die Welt der klassischen Automobile. Dabei geht es nicht allein um technische Daten oder historische Fakten. Vielmehr vermittelt das Buch ein Gefühl für die Zeit, in der diese Fahrzeuge entstanden sind, und für die Menschen, die sie heute sammeln, pflegen und bewahren. Dadurch bekommt der Band eine persönliche und beinahe emotionale Seite. weiterlesen »
